Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 50 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Familienfreundliche Arbeitswelt

Rechtliche Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretung Dieses Seminar behandelt den umfassenden Themenkomplex Familie und Beruf. Anhand praktischer...

Büro Oberbayern
vom 07.04.202508.04.2025

JAV I - Grundlagenseminar für Jugend- und Auszubildendenvertretungen

Im Seminar werden die Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes und die Handlungsmöglichkeiten der Jugend- und Auszubildendenvertretungen vermittelt. Dabei steht die...

Büro Oberbayern
vom 07.04.202511.04.2025

Betriebsvereinbarungen und Dienstvereinbarungen und deren rechtliche Wirkung

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Die Betriebs-/Dienstvereinbarung ist das rechtliche Mittel die...

Büro Landesstelle
am 10.04.2025

Die Protokollführung

Sitzungsprotokolle können wichtige Beweismittel insbesondere in arbeitsgerichtlichen Verfahren sein. Dieses Seminar macht mit den wichtigsten Vorschriften für die...

Büro Oberbayern
am 29.04.2025

Qualifikationsmix in der pflegerischen Praxis

Wie arbeiten wir als Pflegende unterschiedlicher Ausbildungsabschlüsse jetzt und künftig gut zusammen? In der pflegerischen Praxis arbeiten Pflegekräfte mit...

Büro Landesstelle
am 29.04.2025

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Seminarprogramm ver.di FB C

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert in Zusammenarbeit mit ver.di FB C (Gesundheit, Soziale Dienste,
Bildung und Wissenschaft) ein eigenes Jahresprogramm.

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DGB Bildungswerk Bayern

Antifaschismus - notweniger denn je?!

Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 14.11.2023, 18:00-20:00 Uhr

Nach einer Einleitung zur Frage, wann der "Faschismus" beginnt (faschistische Vorgeschichte) soll die Frage nach Formen und Inhalten der politischen Herrschaftslogik des Faschismus geklärt werden.

Historisches: Antifa-Bewegung(en) der 1920er und 1930er Jahre bis hin zum Widerstand in Deutschland (Positionen der Komintern, der KPD/O und der SPD; Wilhelm Reich, Ernst Bloch u.a.), Überleitung zu aktuellen Faschismusformen und -inhalten und zentralen Ideologeme des heutigen Faschismus und seiner bürgerlichen Unterstützergruppen, Antiliberalismus, Antikommunismus u.a.

Anschließend die Frage: Was heißt das alles für einen aktuellen Antifaschismus?

Referent: Prof. Dr. Klaus Weber, lehrt Psychologie und Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule München für Angewandte Wissenschaften und ist Autor zahlreicher antifaschistischer Bücher. Schwerpunkte seiner theoretischen Arbeit sind: Faschismustheorien, Subjekttheorien, Rassismus und Erinnerungspolitik. Veröffentlichungen im Neuen Deutschland, in Konkret und anderen gesellschaftskritischen Zeitungen und Zeitschriften.

Eine Kooperationsveranstaltung des DGB Bildungswerk Bayern, des Kurt-Eisner-Vereins/Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Stadtverband München.

Termin: Dienstag, 14.11.2023, 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (Rückgebäude), Seminarraum 0.1
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per .

Arbeit und Ökologie im 21. Jahrhundert – Perspektiven einer verbindenden Gewerkschaftspolitik

Tagesseminar am Samstag, 11.11.2023 in Nürnberg

Wir wissen alle, dass die Klimakrise globalen Charakter hat. Allerdings erfolgt mittlerweile auch die Organisation von Arbeit und Produktion längst nicht mehr lokal oder national, sondern weltumspannend. Wie hängen nun Arbeit und Ökologie zusammen, was hat das mit neoliberaler Globalisierung zu tun und welche Ansätze einer solidarischen, demokratischen Arbeitspolitik sind notwendig? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Wir arbeiten einerseits entlang von Texten und theoretisch, fragen aber immer wieder auch nach unseren eigenen konkreten Arbeits- und Lebensweisen als Bestandteil der ungleichen Weltvergesellschaftung. Dabei integrieren wir auch geographische Problematiken. Denn es stellt sich die Frage, wie sich die oft gebrauchten Begriffe "globaler Norden" und "globaler Süden" verstehen lassen: Ist der globale Süden tatsächlich so weit entfernt, wie oft behauptet? Und wie hängt die wachsende gesellschaftliche Polarisierung "bei uns" im Norden mit der globalen Struktur der Ausbeutung von Mensch und Natur sowie den daraus resultierenden Ungleichheiten zusammen?

Referentin: Prof. Dr. Stefanie Hürtgen, Politikwissenschaftlerin an der Universität Salzburg.

Termin: Samstag, 11.11.2023, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)
Anmeldung per

Solidarität in den Krisen der Arbeitswelt

Online-Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 07.11.2023, 20:00-21:30 Uhr

Solidarität heißt, Spaltungen zu überwinden, Stärke aus der Hintanstellung von sozialen oder ethnischen Differenzen zu gewinnen. Genau hier liegt das Problem: Konkurrenz, Fragmentierungen, Leistungsdruck, fehlende Austauschmöglichkeiten, Individualisierung, mobile Arbeit stellen Restriktionen dar, die Solidarisierung zunehmend erschweren.
Und dennoch: Solidarität gibt es - vor allem als Widerstandserfahrung: unter Servicekräften in Kliniken, die gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordern; unter den Beschäftigten in Warenhäusern, die sich Filialschließungen in den Weg stellen; unter migrantischen Arbeiter:innen in Logistikzentren, die ihr Recht auf Wahl eines Betriebsrats durchsetzen.

Richard Detje und Dieter Sauer haben unterschiedliche Fälle in Industrie- und Dienstleistungsbereichen untersucht, in denen nach herkömmlichem Verständnis wenig Zusammenhalt zu erwarten ist - in denen aber Aktionen des solidarischen Widerstands und praktische Lernprozesse in Richtung Solidarität stattgefunden haben.

Referet: Prof. Dr. Dieter Sauer, Sozialforscher am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) in München. Die Studie ist im VSA-Verlag erschienen.

In Kooperation mit der Münchner Volkshochschule im Rahmen von Arbeit und Leben München.

Die Teilnahme ist kostenlos. Erforderlich ist eine Anmeldung per .

Fachtagung Neofaschismus: Aktuelle ideologische, politische und organisatorische Entwicklungen

Samstag, 25.11.2023 in Nürnberg

Neofaschistische Kräfte sind weltweit auf dem Vormarsch. In zahlreichen Ländern haben extrem rechte Parteien kontinuierliche Stimmenzuwächse und sind zunehmend auch an Regierungen beteiligt - oder stellen, wie in Italien, sogar das Regierungsoberhaupt. In Deutschland verschiebt die AfD den gesellschaftlichen Diskurs seit Jahren erfolgreich immer weiter nach rechts und erlebt derzeit ein Umfragehoch nach dem anderen.

Für politische Gegner:innen der Rechten, Migrant:innen und alle weiteren, als nicht-zugehörig zur "Volksgemeinschaft" angesehene Menschen bedeutet dies eine steigende Bedrohung ihrer gesellschaftlichen und persönlichen Situation. Aber auch für abhängig Beschäftigte im Allgemeinen bringt rechte Politik jede Menge Schlechterstellungen in Form von Sozialkürzungen, Privatisierungen und der Verschärfung von Konkurrenzverhältnissen.

Auf unserer Fachtagung wollen wir die aktuellen ideologischen, politischen und organisatorischen Entwicklungen im neofaschistischen Spektrum in Deutschland in den Blick nehmen und Antworten aus einer progressiven, an den Interessen der Lohnabhängigen ansetzenden Perspektive geben.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern/Kurt-Eisner-Verein.

Termin: Samstag, 25.11.2023, 10:30 – 16:30 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung erforderlich per .

Programm

10:30 Uhr Eröffnung

10:45 Uhr Aktuelle ideologische Entwicklungen im Neofaschismus
Volkmar Wölk, Publizist, Mitbegründer des Fachmagazins "Der Rechte Rand"

11:15 Uhr Diskussion

11:45 Uhr Pause

12:00 Uhr Höcke und der "solidarische Patriotismus"
Wolfgang Veiglhuber, Mitarbeiter in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit

12:30 Uhr Diskussion

13:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Eindrücke aus Sachsen: Die AfD im Landtag
Kerstin Köditz, MdL in Sachsen und Fraktionssprecherin der LINKEN für Innenpolitik und antifaschistische Politik

14:30 Uhr Diskussion

15:00 Uhr Pause

15:15 Uhr Konsequenzen für die Gewerkschaften nach der Landtagswahl in Bayern
Kathrin Birner, Gewerkschaftssekretärin ver.di Oberpfalz und Stefan Dietl, Gewerkschafter, Journalist und Buchautor

15:45 Uhr Abschlussdiskussion

16:30 Uhr Schlusswort

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein/Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern.

Geschichte der Arbeiter:innenbewegung

Tagesseminar am Samstag, 21.10.2023 in Nürnberg

Das Seminar geht der Geschichte der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung in Deutschland von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Machtergreifung des Faschismus 1933 nach. Dabei werden vor allem die unterschiedlichen theoretischen Strömungen innerhalb der Bewegung anhand ausgewählter Stationen untersucht.

In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg offenbarten sich die unterschiedlichen Ansichten über die strategische Ausrichtung der sozialdemokratischen Arbeiter:innenbewegung vor allem im Rahmen des "Revisionismusstreits", in dem sich reformerische und revolutionöre Positionen gegenüberstanden. Die grundsätzlichen Differenzen lassen sich anhand der Theorien Eduard Bernsteins und Rosa Luxemburgs veranschaulichen.

Im Zuge der Spaltung der Bewegung in Folge des Ersten Weltkriegs und der Gründung miteinander konkurrierender Arbeiter:innenparteien differenzierten sich die unterschiedlichen Positionen weiter aus. So lassen sich in der Weimarer Republik u. a. rätedemokratische, reformorientierte und kommunistische Ansichten vorfinden, die im Rahmen des Seminars ebenfalls näher beleuchtet werden sollen.

Referent: Dr. Marco Steffen, Sozialwissenschaftler und Bildungshistoriker. Von ihm erschienen ist die Studie Zwischen revolutionärer Erziehung und "linker" Reformpädagogik. Der Revisionismusstreit in der deutschen Sozialdemokratie und die Entwicklung einer sozialistischen Pädagogik in der Arbeiterbewegung bis 1914.

Termin: Samstag, 21.10.2023, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)
Anmeldung per .

Artikelaktionen

Wer wir sind und was wir tun

Inhouse-Seminare

 

Mit unseren Inhouse-Seminaren können wir euch maßgeschneiderte Fortbildungen anbieten.
Ihr habt die Fragen und Anforderungen, wir haben die Referent:innen mit den Antworten!

Tel. 089 / 55 93 36 50

Unsere Webinare

Unsere Webinare sind kein Frontalunterricht mit Videokamera, sondern ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe. Unsere Referentinnen und Referenten vermitteln das Thema im Gespräch mit den Teilnehmenden. Betriebliche Erfahrungen und Fragen können dabei direkt eingebracht werden. Kommende Webinare

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

 

DGB Bayern

28.03.2025. Arbeitsmarkt: Qualitätsoffensive statt Gesundheitsgefährdung

20.03.2025. Solidarität statt Spaltung – Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung

16.03.2025. Freie Wähler handeln gegen die Interessen Bayerns – DGB Bayern fordert klares Ja zum Reformpaket im Bundesrat

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01.04.2025. Studie: Deutliche Mehrheit für Deutschlandticket

19.03.2025. ver.di Jugend erhält Auszeichnung

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